Die Philosophie von ?Joyous Performance¡° und situativer F¨¹hrung
Burkes ?Joyous Performance¡°-Philosophie stellt traditionelle Denkmuster der Industriekultur infrage. ?Joy¡°, im Deutschen ?Freude¡°, ist f¨¹r sie kein weicher Zusatz, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil. ?Es ist ein Zustand ansteckender Freude, verbunden mit einer gewissen Leichtigkeit¡°, sagt sie. ?Das sorgt f¨¹r viel Lachen ¨C aber auch f¨¹r Tempo und echte H?chstleistung.¡°
Die Frage ist: Wie l?sst sich diese Leichtigkeit in einem globalen, sich schnell ver?ndernden Kontext aufrechterhalten? Burkes Antwort ist situative F¨¹hrung. Sie lehnt starre F¨¹hrungsmodelle ab und setzt stattdessen auf einen Ansatz, der sich an den konkreten Anforderungen sowie am Kontext von Person und Aufgabe orientiert.
Sie ist ¨¹berzeugt, dass F¨¹hrungskr?fte, die psychologische Sicherheit schaffen, Kreativit?t erm?glichen ¨C etwas, das klassischer Leistungsdruck nie in gleicher Weise freisetzen kann. Burke beschreibt ihre Rolle als eine Art Schutzschild. In schwierigen Phasen steht sie vor ihrem Team, in Erfolgsphasen dahinter.
Hier wird psychologische Sicherheit taktisch. Sicherheit bedeutet nicht fehlende Orientierung, sondern zu wissen, dass die F¨¹hrungskraft f¨¹r jede Situation das passende ?Werkzeug¡° hat. Indem Burke zwischen Coaching, klarer Anleitung und Delegation wechselt, stellt sie sicher, dass sich ihr Team unterst¨¹tzt f¨¹hlt und weder zu eng gef¨¹hrt noch alleingelassen wird.
Ihre Erfahrungen bei Unilever und Shell haben diesen Ansatz gepr?gt ¨C sichtbar in ihrer ?berzeugung, dass jeder Mensch ein Individuum ist, und in ihrem Anspruch, in ihrer ?Inkonsistenz konsistent¡° zu sein. Diese Perspektive, die ganz klar den Menschen in den Mittelpunkt stellt, passt zu Siemens¡¯ breiterer Entwicklung hin zu einem st?rker kundenorientierten Mindset, das darauf ausgerichtet ist, Kontext und Verhalten zu verstehen, statt One?size?fits?all?Modelle auf komplexe Realit?ten anzuwenden.