Regel 4: Vernetzen Sie die Arbeit, nicht nur die Daten
Ein Grund, warum sich Arbeit so oft wie ein Puzzle anf¨¹hlt: Einige Systeme sind zwar miteinander verbunden, die eigentliche Arbeit aber nicht. Menschen verbringen immer noch zu viel Zeit damit, ?der Wahrheit¡° hinterherzulaufen.
Welche Tabelle ist aktuell?
Welches System hat die richtigen Zahlen?
Welche Fassung der Richtlinie gilt?
In unserer Studie nannten mehr als die H?lfte der IT-F¨¹hrungskr?fte Datenfragmentierung als eines der gr??ten Hindernisse f¨¹r die Skalierung von KI. Mitarbeitende sprechen nicht ¨¹ber ?fragmentierte Architektur¡°. Sie merken nur jedes Mal den ?rger, wenn sie Informationen doppelt eingeben oder einem fehlenden Feld hinterherlaufen m¨¹ssen.
Die neue Regel f¨¹r KI in Unternehmen lautet deshalb:
Niemand sollte sich darum k¨¹mmern m¨¹ssen, wo Daten gespeichert sind.
Im Arbeitsalltag der Zukunft loggen sich Menschen nicht mehr in zehn Systeme ein, um zehn Teilantworten zu sammeln. Sie sprechen mit einem KI-Teamkollegen, der
die richtigen Informationen in HR, Finanzen, CRM, Ticketing und anderen Systemen findet
die passenden Schritte im richtigen System ausf¨¹hrt
erkl?rt, was er getan hat ¨C und warum
Was das konkret bedeutet, zeigt sich bereits in der Personalbeschaffung an vorderster Front.
Bei 7?Eleven, Inc. verbrachten Filialleiter fr¨¹her jede Woche Stunden damit, zwischen Jobb?rsen, E-Mail, Terminplanungs-Apps und weiteren Tools hin und her zu springen, nur um Stellen zu besetzen. Recruiting war ein durchgehend manueller, anstrengender Prozess.
Heute werden in den Filialen bis zu 95 Prozent der Einstellungen automatisiert. Die Zeit bis zur Besetzung ist um 70 Prozent gesunken ¨C Filialleiter gewinnen so j?hrlich mehr als zwei Millionen Stunden zur¨¹ck.
Aus Sicht der F¨¹hrungskr?fte wirkt das fast wie Zauberei: Bewerbende durchlaufen mit wenigen Eingaben den Weg von der Bewerbung ¨¹ber die Vorauswahl bis zur Terminvereinbarung und zum Angebot.
Hinter den Kulissen passiert allerdings nichts Mystisches. Der Agent ruft Daten aus den richtigen Systemen ab, wendet die richtigen Regeln an und aktualisiert die passenden Datens?tze ¨C ohne dass jemand ¨¹berlegen muss, welches System wof¨¹r zust?ndig ist.
Genau darin liegt der Bruch mit dem Status quo: Nicht mehr Menschen navigieren durch ein Labyrinth unverbundener Tools. Agenten navigieren durch dieses Labyrinth ¨C f¨¹r sie.
So kann jemand sagen: ?Aktualisiere meine Privatadresse und zeig mir, wie sich das auf meine Steuerformulare und Sozialleistungen auswirkt.¡° Der Agent wei?, welche Systeme er ansprechen, welche Richtlinien er anwenden und welche Genehmigungen er ansto?en muss.
Den Menschen ist egal, wo die Daten liegen. Sie sehen nur: Die Arbeit wird erledigt.
Bleibt eine letzte Regel f¨¹r Enterprise-KI. Und bei ihr geht es darum, sicherzustellen, dass wir den Wert der ganzen Entwicklung auch wirklich sehen.